Was ist ein Querx?

Querxe sind Sagengestalten der Oberlausitz.

Querxe sind kleine Männlein, die zu der Familie der Heinzelmännchen und Zwerge gehören. Sie sind fleißige und heimliche Helfer des Menschen, treiben aber auch gern ihren Schabernack ...

Der Breiteberg zwischen Bertsdorf und Hainewalde ist weithin bekannt als vornehmlichster Aufenthaltsort der Querxe. Noch heute ist an des Berges Südhang ein "Querxenbrunnen" und ein "Querxenloch" zu finden.  Man sagt auch, dass sie in dem  Berginneren einen Schatz von Gold und kostbaren Edelsteinen verbergen. 

Mit Hilfe ihres Nebelkäppchens können sich die Querxe unsichtbar machen. So können die kleinen Wichte in den umliegenden Dörfern bei den Bauern heimlich von deren Speisen  naschen. Sie mögen aber den Kümmel nicht leiden und deshalb buken die Leute  immer einige Kümmelkörner mit ins Brot. Solches Kümmelbrot rühren die Querxe nicht an. Als die vielen Kirchen gebaut wurden, war es vorbei mit den Querxen in der Oberlausitz.

Die Querxe waren nämlich sehr lärmempfindlich und konnten das Glockengeläut nicht vertragen. Außerdem plünderten die Menschen die Erzvorräte um die Glocken gießen zu können. Darüber waren die kleinen Querxe sehr traurig. Sie machten alle Erzadern blind und wanderten eines schönen Tages nach Böhmen aus.
Dort müssen sie noch heute ihr Unwesen treiben, denn die Bäcker in Böhmen backen noch immer ihr Brot mit Kümmel.

Also, liebe Leute, passt auf, wenn ihr in unserem Brot wieder Kümmelkörner findet, dann sind vielleicht die Querxe wieder in die Oberlausitz zurückgekehrt.

Natürlich haben unsere kleinen Männlein auch ihren eigenen Song.
Hier gehts zum Download.