Geschichte ... es war einmal

Besitzer des Grundstücks war ein Webstuhlbauer namens Roscher aus Neugersdorf. Dieser hatte auf dem Grundstück einen Wildpark angelegt.
1945 wurde er enteignet, danach wurde eine Kleingartensiedlung auf diesem Gelände angelegt

  • 1949 gab es den Ministerratsbeschluss, hier ein Pionierferienlager zu errichten
  • 1950 erstmals großes Zeltlager auf dem heutigen Sportplatz
  • 1951 VEB Waggonbau Bautzen wird Träger des Zentralen Pionierlagers
  • von 1950 bis 1989 trägt die Einrichtung den Namen Zentrales Pionierlager „Rosa Luxemburg“ (ZPL)
  • 1953 Aufbau der Lagerleitung (heute Familienhäusel) und Aufbau der Waschanlagen
    die Terrassen für die zukünftigen Freundschaften wurden angelegt
    ausschließlich Zeltlager mit zwei großen Speisezelten (da wo sich jetzt der Speisesaal befindet)
    Küche war zuerst eine Baracke (auf dem Platz, wo sich heute das Mehrzwecksportfeld befindet)
  • 1956 Anbau der Küche an die Lagerleitung, mit Kohleherd und kohlebeheizten Kesseln
    heutiger Verkehrsgarten war Appellplatz
    in den damals zur Verfügung stehenden Zelten verlebten jährlich 3000 Kinder ihre Ferien
  • 70er und 80iger Jahre Lagerleiter wird Rudolf Hain
  • 1973 Einweihung der Rosa Luxemburg Gedenkstätte schrittweise wurden die Zelte durch Bungalows ersetzt
  • 1980 neuer Lagerleiter wird Rüdiger Schaper
  • 1983 bis 1988 Bau der Bettenhäuser, neue Lagerleitung (heute Rezeption und Geschäftsleitung) und Wohnhaus, Kindergarten, Krankenstation (heute rollstuhlgerechtes Querxenhäusel 3), Pionierzentrum (heute Freizeitzentrum) und der Sanitäreinrichtungen
  • 1983 wird erstmals eine ganzjährige Nutzung von Teilkapazitäten durch Pionier- und FDJ - Kollektive möglich
    internationale Belegungen mit Kindern aus der CSSR, Polen, der Sowjetunion und Kuba
  • 1985 Verbinder zwischen Küche und Speisesaal entsteht (das Essen wurde also nicht mehr nass, wenn es regnete)
  • 1986 Beginn der ganzjährigen Nutzung, mit Fertigstellung der Bettenhäuser
  • 1987 erstmalig im Ferienlagerprogramm „Auf den Spuren der Querxe“
  • 1989 am 3. Juli zentrale Eröffnung des Ferien und Urlaubersommers und Eröffnung des Pionierzentrums ( mit Traditionszimmer, Kabinett für Holzbearbeitung, Bastelkabinett und Kabinett für Wehrerziehung)
  • 1990 Einweihung des Kindergartens (heute Kita „Querxenland“)
    März Auflösung der FDJ - Organisation
    bis 31.12. normaler Ferienbetrieb (ohne Halstüchern und Appell !)
    31.12., das Haus wurde durch den Waggonbau Bautzen geschlossen
    Oktober Beratung durch die Firma KRAUSE & Böttcher mit dem Rat einen Verein zu gründen
    Gründung des Landesverbandes der Kinder- und Jugenderholungszentren Sachsen e.V.
  • 1991 von Januar bis Juni alle Mitarbeiter auf Null - Kurzarbeit, Arbeit in der Einrichtung auf „Sparflamme“
  • 1991 am 26.März wurde der Verein Kindererholungszentrum Seifhennersdorf e.V. gegründet
    Name „Querxenland“ und die Figur „Querx“ wird Symbol der Einrichtung
    Verhandlung mit Waggonbau über Pachtvertrag
    am 1. Mai Pachtvertrag mit Waggonbau abgeschlossen
    erste Belegung in eigener Regie Profilierung in Richtung Schullandheim, Ferienlager, Familienfreizeiten und Bildung